Bodystreet

Wie ihr ja vielleicht schon mitbekommen habt, trainiere ich seit über 2 Monaten bei Bodystreet. Heute möchte ich meine Erfahrungen über das EMS-Training und natürlich meine erzielten Ergebnisse mit euch teilen.

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Was ist Bodystreet überhaupt?

Bodystreet ist eine Art Fitnessstudio, welches sich nur auf das sogenannte EMS-Training spezialisiert, man findet in Deutschland, Österreich und in der Schweiz über 200 Bodystreet-Standorte, auch in Salzburg gibt es zwei. Hier findet ihr alle Standorte.

Was ist ein EMS-Training?

EMS steht für Elektromyostimulation, eine Elektrostimulation der Muskeln. Man könnte darunter ein Ganzkörpertraining mit elektrische Impulse verstehen. So erklärt es die Bodystreet-Seite:

Unsere Muskeln werden bereits im ganz normalen Alltag ständig durch Bioelektronik stimuliert. Genau das macht sich auch die EMS zunutze: Sie verstärkt exakt diesen körpereigenen Effekt durch zusätzlichen, kaum spürbaren Strom von außen. Und führt so zu stärkeren, intensiveren Muskelkontraktionen als bei herkömmlichem Training.

Das EMS-Training wird schon lange in Bereichen wie Physiotherapie, Medizin und Leistungssport angewendet, sogar Astronauten verwenden dieses Trainingsmöglichkeit.

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Als die Anfrage von dem Bodystreet-Fitnessstudio Künstlerhaus, Salzburg, bei mir reinkam und ich natürlich sofort zusagte, war ich total gespannt was dieses EMS-Training eigentlich sei. Sofort habe ich gegoogelt und recherchiert um was es sich da eigentlich handelt… Aha Elektromuskelstimulation? Ok, also stellte ich mir das ganze so vor: Man wird irgendwie die ganze Zeit unter Strom gestellt und das wird sicher total schmerzvoll sein, oh Gott, plötzlich hatte ich nur mehr Angst vor dem Training und hätte am liebsten abgesagt.

Ich habe immer gelernt, man solle nicht voreilig urteilen oder sogar vorschnell eine Meinung treffen ohne es zu kennen oder jemals probiert zu haben. Also musste der Angsthase zu Hause bleiben und ich ging  ohne ihn zu meinem ersten Training.

 

Das erste Training:

Mit gemischten Gefühlen fuhr ich also in die Salzburger Hellbrunnerstraße 7b. Normalerweise ist meine erste Sorge, wenn ich wo zum ersten Mal hinfahre: Gibt es dort einen Parkplatz, muss ich vielleicht noch parallel einparken, ist es dort eh nicht zu eng für meinen „Nero“ (Spitzname für mein Auto)? An diesem Tag war dies nicht der Fall, ich war einfach nur nervös und hatte Angst vor den besagten elektrischen Reizungen. Die Parkplatzsorgen wären sowieso überflüssig gewesen, denn das Bodystreet-Studio hat 4 großzügige und „einfach-reinfahr-Parkplätze“ direkt vor der Tür.

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Augen zu und durch, dachte ich mir. Also betritt ich das geräumige, moderne und lichtdurchflutete Studio. Der Chef, Rudi Höller, höchstpersönlich begrüßte mich und führte mich durch sein geschmackvolles Studio. Aber die Angst vor dem Strom war immer noch da, immer wieder musste ich an meine Kindheit zurückdenken, dieses Gefühl, wenn man den Elektrozaun auf den Feldern berührt hat (Ja, ich bin am Land mit ganz viel frischer Luft groß geworden).

Rudi drückte mir einen Pack schwarzer Kleidung, bestehend aus Socken, knielanger Hose, leggingsartig und Shirt, in die Hand und erklärte mir wie ich diese mysteriöse Kleidung anziehen soll. Wie immer schaute ich zuerst auf die Größe, er gab mir wirklich eine Small, da pass‘ ich ja nie rein, dachte ich mir. Das Ganze, das mich übrigens stark an eine kurze Schiunterwäsche erinnert, wird ohne Slip und BH angezogen und muss hauteng sitzen.

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Bevor es mit dem Training beginnen konnte, musste natürlich meine Gesundheit, mein Zustand und meine erwünschten Ziele analysiert und besprochen werden. Dazu ging Rudi mit mir ausführlich den vorgedruckten Fragebogen durch. Das Bodystreet-Training kann eigentlich jeder machen, außer Herzschrittmacherträger und kranke Menschen.

 

Meine Ziele:

Mit meinem Gewicht bzw. Masse bin ich eigentlich zufrieden und deswegen wollte ich nicht spezifisch Kilos verlieren. Mir ist es wichtig die Fettmasse zu verkleinern und die Muskelmasse zu vergrößern. Ebenso will ich meine Haut straffen und meinen Körper, besonders den Bauch, definieren.


Socken kurz ausgezogen, meine Daten sorgfältig eingetippt ging es auf die Fettmesswaage. Ein langer Zettel kam aus der Waage mit meinen Körperdaten, was die Waage alles kann… Danach wurden die Masse genommen.  So, nun war aber der große Moment gekommen, Rudi und seine Kollegin zogen mich vorsichtig mit dem nassen (dadurch gibt es eine viel bessere Reizleitung) Trainingsgewand an. An den Armen und Oberschenkeln wurden kleine Manschetten angebracht, damit der Oberkörper ordentlich trainiert wird, legten sie mir eine Weste an , die sehr eng sitzen muss. Damit auch der Po die elektrischen Impulse abbekommt, wurde eine große Manschette über die Hüfte eng gelegt.

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Nach dieser ganzen Prozedur, die vielleicht eine Minute gedauert hat, wurden die Elektroden mit dem Standgerät verbunden. Oh Gott, gleich geht es los, die Angst vor den Schmerzen war immer noch da. Rudi steckte eine Karte in das Standgerät und stellte einige Dinge ein. „Gut Anna, los geht’s! Zuerst schauen wir mal wie deine Muskel so aufgebaut sind und wie hoch wir die elektrischen Impulse einstellen können.“, sagte Rudi ganz locker und lässig. Mir wurde auf einmal ganz anders, die Angst war einfach viel zu groß, aber das darf man sich ja natürlich nicht anmerken lassen.

„Die Reizfrequenzen kommen alle 4 Sekunden, in diesen 4 Sekunden spannst du die Muskeln richtig fest an, auf dem Standgerät siehst du das Licht, das die Reize simuliert. Die Endposition soll schon vor dem Licht fertig sein! Also machen wir die erste Position, die sogenannte Basic-Position, Beine breit hinstellen, in die Knie gehen und die Hände vor dem Brustkorb fest zusammendrücken! Der erste elektrische Impuls wird übrigens nicht allzu stark sein, die Stärke bestimmen wir dann gemeinsam“, erklärte mir Rudi.

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Der sogenannte „Superman“

So, jetzt kommt er also der erste „bioelektrische Impuls“…- Schmerzen? absolute Fehlanzeige, der Impuls kribbelt eher und manchmal kitzelt es leicht, ein ungewohntes Gefühl. Die ganze Angst war also unbegründet und total übertrieben. Ganz entspannt kann ich mich also dem 20 minütigen Training hingeben. Verschiedene Positionen und Posen wurden durchgenommen. Die Zeit verging wirklich sehr schnell, obwohl es für mich sehr anstrengend war und ich richtig ins Schwitzen kam.

Nach dem Training wird empfohlen Magnesium und Eiweiß zu sich zu nehmen, damit die Muskeln auch richtig versorgt werden und sich aufbauen können.

Das war also das erste Training, und jetzt weitere 7 Wochen, 1x in der Woche für 20 Minuten ins Bodystreet-Studio Künstlerhaus. Ein bisschen skeptisch war ich schon, wie sollen den 20 Minuten in der Woche meine Muskeln aufbauen..

 

Die Veränderung:

Nach dem 1. und 2. Training merkte ich leider gar keine Veränderung, ich hatte nur jeweils  zwei Tage nach den Trainingseinheiten einen furchtbaren Muskelkater.

Nach dem 3. Training merkte ich die ersten Veränderungen: Mein Bauch wurde definiert und ein paar Mini-Muskeln wurden sichtbar. Was mir noch nach drei Wochen EMS-Training auffiel war, dass ich konditionell viel fiter wurde, Treppensteigen oder Einkaufstaschen tragen oder beides gemeinsam fiel mir leichter und mein Puls stürmte nicht wie sonst immer auf gefühlte 180. Aber um meine Kondition noch mehr zu stärken sollt ich Faulpelz mehr aktiven Sport, wie Laufen, Walken oder Radfahren, betreiben…

Nach dem 5. Training merkte ich eine Veränderung an meiner Rückseite, mein Po, der eigentlich nie wirklich von mir beachtet wurde, wurde straffer und war nicht mehr ganz so weich wie vorher. Ich muss auch sagen, dass der Reizstrom bei der Hüftmanschette vergrößert wurde, dies machte sich wirklich bemerkbar und freute mich! Leider wurde dadurch das Training viel intensiver und anstrengender… was tut man nicht alles für die Schönheit!

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Nach dem 6. Training merkte ich die erste Veränderung an meinen Armen. Ach, da gibts ja auch Muskeln, habe ich vorher auch nie wirklich beachtet- feine Linien definieren den Tricebs und Bicebs. Ebenso wurden die Bauchmuskeln verstärkt und die Mini-Musklen wurden immer sichtbarer.

Nach dem 7. Training sah ich den ersten Unterschied auf meiner Oberschenkelrückseite. Die Haut wurde straffer und wesentlich fester. Auch die Oberschenkelvorderseite konnte sich sehen lassen, den vorderen Oberschenkelmuskel konnte ich richtig fest anspannen und er wurde ein wenig sichtbar.

Nach dem letzten Training definierten sich die einzelnen Muskelpartien noch mehr. Bei Bauch und Oberschenkel hat sich am meisten getan, Arme und Po können aber fast genauso mithalten. Die Veränderung der Haut am Po und Oberschenkeln hat mich aber am meisten überrascht, fester und viel straffer ist sie geworden. Ich bin absolut „happy“ mit dem Ergebnis. Ich hätte mir wirklich nie erträumen lassen, dass 20 Minuten Training in der Woche überhaupt etwas bewirken können und das Ergebnis nach 2 Monaten sichtbar wird.

 

Mein Fazit:

Mit dem Ergebnis bin ich absolut zufrieden und habe mein Training sogar 4 Wochen verlängert. Ich bin sehr froh, dass ich meine Angst überwinden konnte und das Bodystreet-Training probiert habe. Um die Kondition mehr aufzubauen und mehr Fettabbau zu bewirken, rate ich neben dem Bodystreet-Training noch zusätzlich Sport zu betreiben, da das EMS-Training sich hauptsächlich auf Kraft spezialisiert. Ich bin selbst ein Sportmuffel und muss mich erst richtig aufrappeln um Sport zu machen. Eine große Leidenschaft habe ich in Squash gefunden, das Training dort powert mich richtig aus und ergibt eine gute Ergänzung zum Bodystreet-Training.

Im Studio Künstlerhaus in Salzburg fühlte ich mich sehr gut beraten und wohl; Rudi, Manuela und Caroline sind alle stets vom Fach und bieten eine tolle Beratung rund um Training, Fettabbau und natürlich Ernährung. Jeder der drei Trainer gestaltet das Training individuell, Caroline war eher „streng“, sie holte immer das absolute Maximum aus mir heraus.

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Das Studio war immer sauber, Handtücher und Dusche konnte ich nach jedem Training benützen. Der Service ist einmalig und absolut nicht mit einem normalen Fitnessstudio zu vergleichen.

Und zum Schluss noch ein Tipp von mir:

Bitte bei jedem Training eine Trinkflasche mit aufgelöstem Magnesium mitnehmen oder sich im Studio Magnesium kaufen! Ich hatte bei jedem Training meine Trinkflasche mit, außer bei der 7. Einheit und ich hatte danach den schlimmsten Muskelkater meines Lebens…

Ein paar Infos zum Bodystreet-Studio in der Hellbrunnerstr. 7b in Salzburg:

Öffnungszeiten: Mo-Fr von 10-18 Uhr, samstags nach Vereinbarung

Telefonnummer: 0662 – 890 234

Falls ihr Lust bekommen habt das EMS-Training im Künstlerhaus selbst auszuprobieren, könnt ihr hier euren eigenen Gutschein für das erste Probetraining für 19.90€ beantragen.

Preise und weitere Anfragen gerne per Telefon, 0662890234.

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